AGB
Stand: 27. April 2026
§ 1 Anbieterin, Geltungsbereich, Vertragssprache
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nachfolgend „AGB“, gelten für sämtliche Verträge zwischen
Vanessa Albrecht
Schnellerstraße 60, 12439 Berlin
E-Mail: info@baubabe.de,
nachfolgend „Anbieterin“,
und ihren Kunden,
nachfolgend „Kunde“,
über die Bestellung, Erstellung und Bereitstellung personalisierter Videobotschaften sowie damit zusammenhängender Leistungen.
(2) Das Angebot richtet sich sowohl an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB als auch an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Für Unternehmer gelten ergänzend die in diesen AGB besonders gekennzeichneten Bestimmungen.
(3) Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der AGB.
(4) Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(5) Vertragssprache ist Deutsch. Soweit die Anbieterin Inhalte oder Informationen zusätzlich in anderen Sprachen bereitstellt, dient dies nur der unverbindlichen Erläuterung. Im Zweifel ist die deutsche Fassung maßgeblich.
§ 2 Leistungsgegenstand
(1) Gegenstand des Vertrags ist die Erstellung und digitale Bereitstellung einer personalisierten Videobotschaft durch Vanessa Albrecht, „Baubabe“.
(2) Die Videobotschaften können insbesondere persönliche Grüße, Glückwünsche, Motivationsbotschaften, Reaktionen, Danksagungen oder sonstige individuell gestaltete Aussagen enthalten.
(3) Die Leistung erfolgt ausschließlich im Rahmen der von der Anbieterin angebotenen Formate. Ein Anspruch auf ein bestimmtes künstlerisches Konzept, eine bestimmte Länge, einen bestimmten Wortlaut, ein bestimmtes Outfit, einen bestimmten Drehort, eine bestimmte Schnittgestaltung, bestimmte Requisiten oder eine bestimmte Dramaturgie besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich in Textform vereinbart wurde.
(4) Die Anbieterin schuldet eine personalisierte Videobotschaft als individuell gestaltetes digitales Endprodukt. Ein Erfolg im Sinne einer bestimmten emotionalen, werblichen oder wirtschaftlichen Wirkung wird nicht geschuldet.
(5) Live-Auftritte, Video-Calls, persönliche Treffen, Beratungsleistungen, dauerhafte Kooperationen oder Werbedienstleistungen sind nicht Gegenstand dieser AGB, sofern sie nicht gesondert vereinbart werden.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Leistungen, Preisen oder Buchungsoptionen auf einer Website, Plattform oder in sozialen Medien stellt noch kein verbindliches Angebot der Anbieterin dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung durch den Kunden.
(2) Der Kunde gibt durch Absenden seiner Anfrage oder Bestellung ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab.
(3) Der Vertrag kommt erst zustande durch:
- ausdrückliche Annahmeerklärung der Anbieterin in Textform,
- Zahlungsaufforderung oder Zahlungsbestätigung durch die Anbieterin oder den eingebundenen Zahlungsdienstleister, sofern daraus der Annahmewille eindeutig hervorgeht, oder
- Bereitstellung der Videobotschaft an den Kunden.
(4) Die Anbieterin ist berechtigt, Bestellanfragen innerhalb angemessener Frist anzunehmen oder abzulehnen. Soweit kein anderer Zeitraum ausdrücklich angegeben ist, beträgt diese Frist bis zu sieben Kalendertage ab Eingang der vollständigen Anfrage.
(5) Die Eingangsbestätigung einer Anfrage stellt noch keine Vertragsannahme dar, sofern dies nicht ausdrücklich erklärt wird.
§ 4 Voraussetzungen der Bestellung, Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Bestellung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen.
(2) Der Kunde hat insbesondere folgende Informationen korrekt und vollständig mitzuteilen, soweit sie für die Erstellung der Videobotschaft erforderlich sind:
a) Name des Empfängers,
b) Anlass der Botschaft,
c) gewünschte inhaltliche Stichpunkte,
d) gegebenenfalls Aussprachehinweise,
e) gewünschter Lieferzeitpunkt oder Terminbezug,
f) bei Business-Videos die vollständigen Unternehmens- und Markenangaben.
(3) Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm übermittelten Inhalte, Namen, Aussagen, Bilder, Marken, Logos, Texte, Musik- oder Produktbezeichnungen sowie sonstige Informationen rechtmäßig verwendet werden dürfen.
(4) Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter, insbesondere Daten des vorgesehenen Empfängers, übermittelt, sichert der Kunde zu, hierzu berechtigt zu sein und die betroffenen Personen erforderlichenfalls informiert zu haben.
(5) Der Kunde darf keine Inhalte übermitteln oder anfragen, die:
- gegen geltendes Recht verstoßen,
- beleidigend, diskriminierend, volksverhetzend, pornografisch, extremistisch, gewaltverherrlichend oder jugendgefährdend sind,
- Rechte Dritter, insbesondere Persönlichkeits-, Marken-, Urheber- oder Namensrechte, verletzen,
- unwahre Tatsachenbehauptungen oder ehrverletzende Aussagen enthalten,
- auf politische Wahlwerbung, medizinische oder rechtliche Einzelfallberatung, Finanzempfehlungen oder sonstige besonders sensible Bereiche gerichtet sind, sofern die Anbieterin dies nicht ausdrücklich anbietet.
(6) Die Anbieterin ist berechtigt, Bestellungen mit unklaren, rechtswidrigen, unangemessenen oder ethisch problematischen Inhalten abzulehnen oder bereits begonnene Bearbeitungen abzubrechen.
(7) Soweit die Leistung wegen fehlender, verspäteter oder fehlerhafter Mitwirkung des Kunden nicht oder nur verspätet erbracht werden kann, trägt der Kunde die hieraus entstehenden Nachteile. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
§ 5 Kein Anspruch auf wortgetreue Umsetzung, künstlerische Gestaltungsfreiheit
(1) Die Videobotschaften werden individuell und nach eigenem Stil der Anbieterin erstellt.
(2) Der Kunde erkennt an, dass die Anbieterin bei der konkreten inhaltlichen, sprachlichen und gestalterischen Ausarbeitung der Videobotschaft künstlerische und persönliche Gestaltungsfreiheit hat.
(3) Es besteht kein Anspruch darauf, dass die Anbieterin:
- jeden vom Kunden vorgeschlagenen Satz wörtlich übernimmt,
- bestimmte Bewertungen oder Aussagen tätigt,
- bestimmte Personen, Unternehmen oder Produkte erwähnt,
- sich zu kontroversen, politischen, religiösen, rechtlichen oder gesundheitlichen Themen äußert.
(4) Die Anbieterin ist insbesondere berechtigt, Formulierungen abzuändern, zu kürzen oder wegzulassen, wenn dies aus rechtlichen, ethischen, persönlichen, markenbezogenen oder qualitativen Gründen sachlich gerechtfertigt ist.
§ 6 Leistungszeit, Bereitstellung, Teilleistungen
(1) Die Liefer- oder Bereitstellungsfrist ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung.
(2) Soweit kein fester Termin vereinbart wurde, erfolgt die Bereitstellung innerhalb einer angemessenen Frist nach Vertragsschluss und vollständigem Eingang aller zur Erstellung erforderlichen Informationen sowie der vereinbarten Vergütung.
(3) Die Bereitstellung erfolgt digital, insbesondere durch Download-Link, Plattformzugang, E-Mail, Messenger oder vergleichbare elektronische Übermittlung.
(4) Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder sonstige Empfangsmöglichkeit korrekt ist und technische Voraussetzungen für den Empfang digitaler Inhalte vorliegen.
(5) Teilleistungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind.
(6) Ist die Leistungserbringung durch Umstände verzögert, die die Anbieterin nicht zu vertreten hat, insbesondere durch höhere Gewalt, Krankheit, technische Ausfälle, Plattformstörungen, rechtliche Prüfungen oder fehlende Mitwirkung des Kunden, verlängert sich die Leistungsfrist um den Zeitraum der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlauffrist.
§ 7 Ablehnung, Abbruch, Nichterfüllbarkeit
(1) Die Anbieterin ist berechtigt, eine Bestellung vor Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
(2) Nach Vertragsschluss kann die Anbieterin vom Vertrag zurücktreten oder die Leistung verweigern, wenn:
- die Anfrage rechtswidrige oder unzumutbare Inhalte betrifft,
- die Leistung wegen falscher oder unvollständiger Kundendaten nicht zumutbar erbracht werden kann,
- Tatsachen bekannt werden, aufgrund derer eine Durchführung der Anfrage der Anbieterin persönlich, rechtlich oder geschäftlich unzumutbar ist,
- Drittrechte der Erstellung oder Nutzung entgegenstehen.
(3) Im Fall einer berechtigten Ablehnung oder eines berechtigten Abbruchs nach Absatz 2 werden bereits gezahlte Beträge erstattet, soweit die Anbieterin noch keine verwertbare Teilleistung erbracht hat. Hat die Anbieterin bereits auf Grundlage vertragsgemäßer Angaben mit einer individualisierten Erstellung begonnen und liegt der Grund des Abbruchs in der Sphäre des Kunden, kann die Anbieterin eine angemessene Vergütung für den bis dahin entstandenen Aufwand verlangen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 8 Preise, Zahlung, Fälligkeit, Verzug
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise.
(2) Alle Preise verstehen sich in Euro und werden einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen, soweit Umsatzsteuer anfällt. Gegenüber Unternehmern kann der Ausweis netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer erfolgen.
(3) Die Vergütung ist, sofern nichts anderes vereinbart ist, sofort mit Vertragsschluss fällig.
(4) Die Anbieterin kann die zur Verfügung stehenden Zahlungsarten im Einzelfall festlegen.
(5) Der Kunde gerät bei Nichtzahlung nach den gesetzlichen Vorschriften in Verzug.
(6) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur aus demselben Vertragsverhältnis geltend machen.
§ 9 Änderung oder Stornierung durch den Kunden
1. Nach Vertragsschluss hat der Kunde keinen Anspruch auf kostenfreie Änderung des bereits beauftragten Inhalts.
2. Änderungswünsche nach Vertragsschluss können von der Anbieterin nach freiem Ermessen berücksichtigt werden, soweit dies organisatorisch möglich und zumutbar ist.
3. Soweit durch Änderungswünsche zusätzlicher Aufwand entsteht, kann die Anbieterin hierfür eine zusätzliche Vergütung verlangen.
4. Eine freie Stornierung nach Vertragsschluss ist nur möglich, soweit
- die Anbieterin der Stornierung zustimmt, oder
- dem Kunden ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht und dieses wirksam ausgeübt wird.
§ 10 Ausschluss des Widerrufsrecht für Verbraucher
Da es sich um einen Vertrag zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind, ist das Widerrufsrecht gem. § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB ausgeschlossen.
§ 11 Rechte an der Videobotschaft, Nutzungsumfang
(1) Die Urheber-, Leistungsschutz-, Marken-, Namens- und sonstigen Rechte an der Videobotschaft verbleiben, soweit gesetzlich zulässig, bei der Anbieterin.
(2) Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde an einer persönlichen Videobotschaft ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur privaten, nicht kommerziellen Nutzung.
(3) Die private Nutzung umfasst insbesondere:
- das Ansehen und Speichern der Videobotschaft und
- das Weiterleiten an den vorgesehenen Empfänger.
(4) Nicht gestattet ist insbesondere:
- die entgeltliche Verwertung,
- das öffentliche Teilen oder Verbreiten (bspw. in sozialen Netzwerken,
- die Nutzung zu Werbe-, Sponsoring-, PR- oder Unternehmenszwecken,
- die Nutzung im Zusammenhang mit politischen Kampagnen oder Aussagen,
- die Bearbeitung, Umgestaltung, Synchronisation, Neuvertonung oder sonstige inhaltliche Veränderung,
- das Entfernen von Herkunftshinweisen oder Kennzeichen, sofern vorhanden,
- die Unterlizenzierung oder Weiterübertragung der Nutzungsrechte.
(5) Gesetzlich zulässige Nutzungen, insbesondere zwingende Schranken des Urheberrechts, bleiben unberührt.
§ 12 Business-Videos, werbliche und unternehmerische Nutzung
(1) Ohne ausdrückliche gesonderte Vereinbarung erhält der Kunde kein Recht zur kommerziellen Nutzung.
(2) Soll die Videobotschaft ganz oder teilweise zu geschäftlichen, werblichen, redaktionellen, unternehmerischen oder imagebezogenen Zwecken eingesetzt werden, bedarf dies einer ausdrücklichen gesonderten Vereinbarung als Business-Video.
§ 13 Gewährleistung, inhaltliche Mängel, Korrekturen
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Die Anbieterin stellt dem Kunden ihre digitalen Inhalte frei von Produkt- und Rechtsmängeln im Sinne der §§ 327e bis 327g BGB bereit.
(2) Ein Mangel liegt nicht bereits deshalb vor, weil die Videobotschaft dem subjektiven Geschmack des Kunden nicht entspricht, sofern sie im Übrigen der vereinbarten Beschaffenheit und dem vereinbarten Zweck entspricht. Ferner liegt kein Mangel vor, soweit ein Fehler auf unrichtigen, missverständlichen oder unvollständigen Angaben des Kunden beruht.
(3) Offensichtliche Fehler, insbesondere bei Namen, Daten oder eindeutig falsch übernommenen Kundenvorgaben, soll der Kunde der Anbieterin unverzüglich mitteilen.
(4) Soweit ein von der Anbieterin zu vertretender Mangel vorliegt, ist die Anbieterin berechtigt, zunächst Nacherfüllung zu leisten. Die Nacherfüllung kann nach Wahl der Anbieterin durch Korrektur, Neuerstellung oder sonstige geeignete Mangelbeseitigung erfolgen.
§ 14 Haftung
(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt:
- für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit,
- für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, soweit anwendbar,
- in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung der Anbieterin auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.
(5) Die Anbieterin haftet nicht für die rechtliche Zulässigkeit von Vorgaben, Aussagen oder Materialien, die vom Kunden veranlasst oder bereitgestellt wurden, sofern die Anbieterin insoweit kein eigenes Verschulden trifft.
§ 15 Haftungsfreistellung bei Verschulden des Kunden
(1) Der Kunde stellt die Anbieterin auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen oder vertragswidrigen Anfrage, auf vom Kunden bereitgestellten Inhalten oder auf einer vertragswidrigen Nutzung der Videobotschaft beruhen, sofern der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
(2) Die Freistellung umfasst auch die angemessenen Kosten einer notwendigen Rechtsverteidigung.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, die Anbieterin im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig mit allen zur Verteidigung erforderlichen Informationen zu unterstützen.
§ 16 Verfügbarkeit der Website, technische Störungen
(1) Soweit die Anbieterin eine Website, Plattform oder sonstige digitale Buchungs- oder Bereitstellungsumgebung betreibt, schuldet sie keine ununterbrochene und jederzeit störungsfreie Verfügbarkeit.
(3) Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, technische Weiterentwicklungen oder Störungen im Internet, bei Hosting-Anbietern, Plattformen, Zahlungsdiensten oder Telekommunikationsdiensten können die Verfügbarkeit vorübergehend einschränken.
(4) Gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.
§ 17 Datenschutz
(1) Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung, zu Rechtsgrundlagen, Speicherdauer und Betroffenenrechten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.
§ 18 Vertraulichkeit und Persönlichkeitsrechte
(1) Die Anbieterin behandelt nicht öffentliche Informationen des Kunden vertraulich, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
(2) Der Kunde hat bei der Bestellung die Persönlichkeitsrechte des Empfängers und sonstiger Dritter zu beachten.
(3) Der Kunde darf eine Videobotschaft nicht in einen entstellenden, herabwürdigenden, irreführenden oder ehrverletzenden Zusammenhang stellen.
§ 19 Verbraucherstreitbeilegung
Die Anbieterin ist, sofern nicht gesetzlich zwingend etwas anderes gilt, weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 20 Änderung der AGB
(1) Die Anbieterin ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht, insbesondere bei:
- Änderungen der Gesetzeslage,
- Änderungen der Rechtsprechung,
- Änderungen technischer oder organisatorischer Abläufe,
- Erweiterungen oder Änderungen der angebotenen Leistungen.
(2) Änderungen gelten nicht für bereits abgeschlossene Einzelverträge, soweit nicht ausdrücklich und wirksam etwas anderes vereinbart wird.
(3) Gegenüber Unternehmern können Änderungen laufender Dauerschuldverhältnisse auch durch Mitteilung in Textform angeboten werden; sie werden nur wirksam, wenn dies rechtlich zulässig ist und der Vertragspartner nicht fristgerecht widerspricht, sofern ein solches Änderungsmodell ausdrücklich vereinbart wurde.
§ 21 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dieses abdingbar ist.
(2) Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz der Anbieterin, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.